Immobilien als Altersvorsorge

 

Eigener Wohnraum ist Gold wert. In dieser volkstümlichen Weisheit liegt viel Wahrheit. Der Vorteil von Wohneigentum liegt darin, dass man im Alter keine Miete mehr zahlen muss. Das reduziert die monatlichen Kosten der Lebenshaltung sehr erheblich. Aufpassen sollte man jedoch, damit man beim Renteneintritt nicht mehr mit den Kosten der Finanzierung belastet ist.

 

Eine optimale Finanzierung für Immobilien endet mindestens fünf Jahre vor dem regulären Eintritt in den Ruhestand. Dadurch entfallen die Raten für die Tilgung des Kredits und die Zinsen. Wer sich beispielsweise für ein Tilgungsdarlehen für die Baufinanzierung entschieden hat, bei dem sich die monatlich zu zahlende Rate zu Ende der Laufzeit immer mehr reduziert, sollte die frei werdenden Gelder einsetzen, um beispielsweise in einem Bausparvertrag neues Kapital anzusammeln. Das kann später für größere Renovierungen oder notwendige Reparaturen verwendet werden. So kann man sich eine neuerliche Aufnahme eines Kredites sparen und so seine monatlichen Kosten langfristig stabil halten.

 

Wer bei einer Immobilie als Altersvorsorge gleich langfristig Kosten sparen möchte, der muss zwangsläufig auch bei der Beheizung in die Zukunft denken. Mit der Kombination aus einer guten Isolierung des Gebäudes und moderner Technik zur Wärmegewinnung kann man effektiv für eine Reduzierung, zumindest aber Stabilisierung der Betriebskosten für ein Gebäude sorgen. Der Idealfall dafür ist das so genannte Null Energiebilanz Haus, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man dem Gebäude im Winter nur maximal so viel Energie zuführen muss, wie mit der integrierten Technik im Sommerhalbjahr gewonnen und ins Netz abgegeben werden kann.

 Wer sich ein solch rentables Haus gönnen möchte, der sollte einen besonders gründlichen Kreditvergleich machen, bei dem auch die Möglichkeiten einer staatlichen Förderung und von zinsverbilligten Krediten mit einbezogen werden. Dadurch können die Baukosten im Einzelfall noch einmal zusätzlich reduziert werden.