Versicherungen
Der Bausparvertrag als Sparmodell
Dass der Bausparvertrag einige Vorteile zu bieten hat, dürfte inzwischen jedem bekannt sein, der sich schon einmal mit dem Stichwort Baufinanzierungen auseinander gesetzt hat. Im Prinzip bezahlt man in der Ansparphase bereits die Raten auf einen künftigen Kredit. Der kann dann in Anspruch genommen werden, wenn die Zuteilungsreife erreicht ist. Das ist üblicherweise dann der Fall, wenn die Hälfte der vertraglich vereinbarten Bausparsumme eingezahlt worden ist. Danach ist noch eine Wartezeit zu absolvieren.
Die Bedingungen für den späteren Bausparkredit werden bereits beim Vertragsabschluss festgeschrieben. Das erweist sich gerade jetzt als günstig, denn die Zinsen für Baukredite sind so niedrig wie nie zuvor. Das Bauspardarlehen kann im statistischen Durchschnitt nach sieben Jahren in Anspruch genommen werden. Bei demjenigen, der 2010 einen Bausparvertrag abschließt, ist das also voraussichtlich im Jahr 2017 der Fall. Nun braucht man nur einen Blick auf die Erwartungen der Finanz- und Wirtschaftsexperten zu werfen, um zu erkennen, dass sich die Kredite in absehbarer Zeit wieder deutlich verteuern werden. Der Bausparvertrag mit dem eingeschlossenen Forwarddarlehen ist also gerade jetzt besonders lukrativ.
Wissen sollte man auch, dass man so viele Bausparverträge abschließen kann, wie man möchte, bestimmte Förderungen aber nur bis zu einer festgelegten Summe bekommt. Für einen Arbeitnehmer ist es besonders interessant, den Bausparvertrag über vermögenswirksame Leistungen bedienen zu lassen. Hier können nebenbei noch Kosten für die Sozialversicherung sowohl auf Seiten des Arbeitnehmers als auch des Arbeitgebers eingespart werden.
Wer bauen möchte, sollte sich also unbedingt mit einem Bankberater und seinem Steuerberater zusammen setzen, welche Lösungen des Aufbaus von Eigenkapital für ihn die sinnvollste Lösung wäre.
