Für wen eignet sich der Bundesschatzbrief?

 

Der Bundesschatzbrief ist eine lukrative Geldanlage für denjenigen, der größten Wert auf die Sicherheit seines angelegten Vermögens legt. Bis heute ist es noch nicht vorgekommen, dass ein Bundesschatzbrief zum Ende der vereinbarten Laufzeit nicht eingelöst worden ist. Der Vorteil der Bundesschatzbriefe ist, dass sie nicht an der Börse gehandelt werden können. Der Inhaber des Schatzbriefes geht so kein spekulatives Risiko ein.

 

Die Schatzbriefe sind eine gute Anlageform für denjenigen, der längerfristig planen kann. Ihre Laufzeit beträgt im Schnitt sechs bis sieben Jahre und die Zinsen werden für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle. Mann kann sich entscheiden, ob man die gleiche Verzinsung über die gesamte Laufzeit haben möchte oder ob die Verzinsung mit steigender Laufzeit ebenfalls steigt. Letztere Variante wird besonders gern gewählt, weil sie den Sparer dazu animiert, die Wertpapiere bis zum Ende der vollständigen Laufzeit zu halten.

 

Sollte man das auf Grund eines unvorhergesehenen finanziellen Engpasses einmal nicht tun können, kann man vom Inhaberkündigungsrecht Gebrauch machen, mit dem ein Schatzbrief ausgestattet ist. Das greift bereits nach einem Jahr.

 

Die Verzinsung für den Bundesschatzbrief wird immer am Ende eines Jahres der Laufzeit ausgezahlt. Sie unterliegen seit Beginn des Jahres 2009 der Abgeltungssteuer. Im Rahmen eines Freistellungsauftrages kann man dort seine Sparerfreibeträge geltend machen.

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